"Und wie bleibt man so lange ein Kind?", fragte Nina.
"Solange du Raureif und Tau für ein Wunder hältst und jeden Vollmond anschaust, als stünde er zum ersten Mal am Himmel,
solange du über jede Blume staunst und jeden Schmetterling und jeden Stern als einzigartiges Wunder betrachtest - so lange bleibst du ein Kind", erklärte Widu... (Rafik Schami in "Das Herz der Puppe")
Es ist eine besondere Freude, Babys und Kinder zu behandeln, sogleich nehmen sie uns mit in ihre Welt, ganz ohne Worte, völlig natürlich,
wenn wir zu folgen bereit sind. Kinder erneuern die Liebe auf der Welt, in der Liebe und Fürsorge für unsere Kinder gleichen wir einander
über alle Grenzen hinweg. An ihrem Wohlergehen müssen wir uns und unsere Gesellschaft messen lassen. Durch ihre Augen blicken wir in die Unendlichkeit.
Man stelle sich eine Welt vor, in der dies nie verloren geht…
Osteopathie für Kinder
Kinder sind von Beginn an dankbare Patienten der sanften osteopathischen Behandlung. Die von Moshe Kastiel gefundenen und gelehrten Hirn-Körperneigungen lassen sich bereits bei den Kleinsten auffinden und behandeln, der Bewegungsapparat verknöchert über viele Jahre, Korrekturen sind noch besser möglich als später beim Erwachsenen. Ein ausgeglichenes Kind besitzt ein ausgeglichenes elektromagnetisches Feld in das es sich natürlich hinein entwickeln kann. Dabei ist die Osteopathie ganzheitlich und spricht in jeder Behandlung sowohl Knochen als auch Organe und das Nervensystem an, so ist auch die Wirkung ganzheitlich.
Homöopathie für Kinder
Für die homöopathische Behandlung von Kindern bedarf es anderer Frage- und Beobachtungsweisen, es bedarf insbesondere eines tieferen Verständnisses für die Lebenssituation, in der sich Kinder befinden und die für uns Erwachsene mitunter unverständlichen Gefühlen, die sie dabei erleben. Kinder schätzen die kleinen Globuli besonders wegen ihres süßen Geschmacks, Eltern aufgrund der Wirkung, die sie an ihren Kindern feststellen. Die Homöopathie wird für die akute und konstitutionelle, also die Konstitution stärkende Behandlung verwendet, gerne auch in Verbindung mit Osteopathie.
Wunsch und Wirklichkeit
Die meisten Eltern, die ich kennenlerne, beginnen ihre Familienleben mit dem Wunsch, ihr Kind möglichst natürlich und gesund aufwachsen zu lassen, wozu auch eine natürliche Medizin gehört. Dieser ganz natürlich anmutende Wunsch gerät aber rasch zum Spießrutenlauf, den man nur noch mit Wissen, Zeit und Rückgrat verwirklichen kann.
Von obligatorischem Ultraschallen und weiterführender Diagnostik in der Schwangerschaft über Art, Ort und Begleitung für die Geburt zur Impfentscheidung und Flouridprophylaxe entscheiden Eltern, was sie für sich und ihre Familie wollen und was nicht. Und ich finde, das ist gut so. Keine dieser Fragen ist einfach oder pauschal zu beantworten, jedes Kind ist einzigartig und jede Familie ebenso.
Neurodermitis, „ADHS“, Dyslexie/Dyskalkulie, Asthma, Infektanfälligkeit, woher kommen diese Erkrankungen und Erscheinungen, die im Praxisalltag gehäuft auftreten? Es gibt darauf keine universale und einfache Antwort, doch es gibt trotz allem zahlreiche Fallgeschichten aus unterschiedlichsten Fachrichtungen der Schulmedizin und Naturheilkunde, die hoffnungsvoll stimmen für den Heilungsweg. Lassen sie sich also durch eine Diagnose nicht entmutigen und machen sie sich gemeinsam mit ihrem Kind auf ihren Weg.
Biologisches Dekodieren
Unterdessen wissen wir, dass wir im Mutterleib bald nach der Empfängnis beginnen, prägende Erfahrungen zu sammeln, welche dauerhaft in uns wirken können. Die erste Zeit auf Erden ist dabei unermeßlich bedeutungsvoll und wir tun gut daran, uns darum ganz besonders zu kümmern und Prägungen aus dieser Zeit grundlegend in die Behandlung einzubeziehen. Eine Behandlungsweise, die hier viel Zeit und Forschung investiert hat ist das biologische Dekodieren. Mithin haben Symptome vermeintliche Vorteile, den viel beschriebenen „Krankheitsgewinn“, der natürlich in Wirklichkeit einen Irrtum darstellt, dessen bewußt zu werden ein unbedingter Schritt zur Heilung ist. Das gilt bemerkenswerter Weise auch für die Kleinsten, die zwar keine Worte besitzen aber natürlich dennoch kommunizieren und sehr gut verstehen. Ein einfaches Beispiel ist Krankheit als Mittel zum Erlangen von Zuwendung, wenn Mutter sich früher nur bei Krankheit besonders schön gekümmert hat.
Die Lektüre des Stammbaumes offenbart nicht selten, dass Prägungen schon in früheren Generationen auffindbar sind und augenscheinlich als Erfahrung weitergegeben und dann in folgenden Generationen durch ein eindrückliches Ereignis ausgelöst wurden. So lassen sich Symptome und Verhaltensweisen mitunter anders verstehen und behandeln.
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Bitte verstehen Sie keine der Aussagen als Heilversprechen. Naturheilkunde verstehe ich nicht als Ersatz oder Konkurrenz zur Schulmedizin.
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