„So gesehen sind Symptome nicht die Krankheit. Symptome begleiten die Krankheit. Symptome sind ein Zeichen für Krankheit.
Aber Symptome zu behandeln, gleicht dem Töten des Boten, der eine schlechte Nachricht überbringt. In der Tat, indem man die Symptome behandelt,
unterdrückt man die natürlichen körpereigenen Reaktionen und behindert den Heilungsprozess.“
Cummings/Ullman, Das Hausbuch der Homöopathie
Samuel Hahnemann hat in jedem ungesunden Zustand ein Wirken der „Lebenskraft“ beobachtet und mit der Homöopathie ein faszinierendes Werkzeug geschaffen,
auf diese Lebenskraft einzuwirken, sie zu stärken und zu heilen. Ihr zu Genesung und freiem Fließen zu verhelfen ist Ziel der homöopathischen Behandlung.
Das Auftreten von Symptomen ist in diesem Sinne nicht das Gleiche wie Krankheit, sondern kann auch das (gesunde) Wirken der Lebenskraft anzeigen,
also in der Tat ein Zeichen von Vitalität sein. Die Homöopathie will den Organismus in seinem natürlichen Wirken unterstützen.
Es handelt sich um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Methode, die sich dennoch weltweit sehr großer Beliebtheit erfreut.
Während manch kritische Stimme ihr jegliche Wirksamkeit abspricht, sehen Behandler und Patienten in ihr eine sanfte, ganzheitliche und tiefgreifende Methode
zur Unterstützung ihrer Gesundheit und der nachhaltigen Behandlung ihrer Beschwerden und Erkrankungen.
Behandlung
In der Anamnese wird durch das Gespräch über Symptome, Gefühle, Träume, die persönliche Geschichte das passende homöopathische Mittel gefunden.
Es wird in der Regel einmalig eingenommen. Je nach Potenzstufe und Bedarf wird nach Tagen, Wochen oder Monaten der Verlauf der Entwicklung eingeschätzt
und ggf. die Einnahme wiederholt, die Potenz erhöht oder auch das Mittel gewechselt. Die homöopathischen Arzneimittelbilder generieren sich aus
Arzneimittelprüfungen und klinischen Erfahrungen und sind außergewöhnlich differenziert und vielschichtig, so wie es auch wir Menschen sind.
So kann eines der klassischen, gut geprüften Heilmittel wie z.B. Phosphor mit etwa 15000 Symptomen aufwarten.
Homöopathie und Biodynamik
Da die Symptome von Körper, Geist und Seele Berücksichtigung finden, wird die Homöopathie von Menschen mit gänzlich unterschiedlichen Beschwerden
und Fragestellungen konsultiert. In der „biodynamischen Homöopathie“, die ich bei Elisabeth Dünkel über 10 Jahre studierte, fließt das Wissen aus
Gerda Boyesens biodynamischer Körperpsychotherapie in die homöopathische Begleitung ein. Für gewöhnlich sind unterdrückte, abgewehrte und anderweitig
festgehaltene Gefühle und Erlebnisse anzutreffen, welche im Verlaufe der Genesung bewusst werden. Das ist wünschenswert und heilsam und führt zu mehr
Bewusstsein und Vitalität, denn es kostet viel Kraft, Gefühle, die ihrer Natur gemäß frei fließen wollen in Schach zu halten. Ein ganzer Mensch sollte
auch über möglichst das ganze Spektrum der Gefühle verfügen, nicht umgekehrt. Denn spätestens seit C. G. Jung wissen wir, abgewehrte Gefühle können
aus dem Unbewussten wirken und mitunter unverständliche, meist ungewollte Situationen und Verhaltensweisen erzeugen.
Bitte verstehen Sie keine meiner Aussagen als Heilversprechen. Naturheilkunde verstehe ich nicht als Ersatz oder Konkurrenz zur Schulmedizin.
Zitate:
Aus der Zeitung „Globuli“, „Zehn interessante Zitate zur Homöopathie“
https://www.globuli.de/zehn-interessante-zitate-zur-homoeopathie/:
„Ich glaube jetzt eifriger als je an die Lehre des wundersamen Arztes (Dr. Hahnemann) seitdem ich die Wirkung unserer allerkleinsten Gabe so lebhaft gefühlt
und wieder empfinde.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
„Als Musiker kann ich nicht anders, als an die Homöopathie zu glauben, da der Geigenspieler weiß, wie sein gesamter Ausdruck von der winzigsten,
subtilsten, unendlich kleinen und feinen Tonveränderung abhängt.“ (Yehudi Menuhin)
„Die ganze Geschichte bedeute nicht mehr und nicht weniger als den endlichen Triumph eines neuen Prinzips, erst von der Viehpraxis her datiere
der nicht mehr anzuzweifelnde Sieg der Homöopathie. Bis dahin seien die Quacksalber alten Stils nicht müde geworden, von der Macht der Einbildung zu sprechen,
was natürlich heißen sollte, dass die Streukügelchen nicht als solche heilten; eine schleswigsche Kuh aber sei, Gott sei Dank, frei von Einbildungen, und wenn sie gesund würde, so würde sie gesund durch das Mittel und nicht durch den Glauben.“ (Theodor Fontane)
„Ich habe ein Prinzip mir zu Eigen gemacht, ich möchte dem Patienten nicht schaden und so bin ich zur Homöopathie gelangt, von der ich absolut
überzeugt war und immer gewesen bin“.
(Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt)
„Homöopathie ist die modernste und durchdachteste Methode, um Kranke ökonomisch und gewaltlos zu behandeln.
Dr. Hahnemann besaß einen genialen Geist und entwickelte eine Methode, in der es keine Begrenzung gibt, um das menschliche Leben zu retten.
Ich verneige mich in Ehrfurcht vor seinem Können und dem großen humanitären Werk, welches er schuf.“
(Mahatma Gandhi)
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